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1997: erste Reiki-Behandlung bekommen 1998: Einweihung in den ersten Grad seitdem fast tägliche Selbst-Behandlung 1999: Einweihung in den zweiten Grad seitdem fast tägliche Arbeit mit den Reiki-Symbolen, "schicken" von Reiki über Ort- und Zeitgrenzen hinweg 2000: Einweihung in den dritten (Meister-) Grad seitdem fast tägliche Arbeit mit dem Meister-Symbol, Übermittlung des Lehrer-Grades 2001: erste eigene Einweihung eines Schülers,
mein Werdegang als Reiki-Meister ausführlich: Auf der Suche nach Heilung für ein langjähriges Magenleiden, für das die Schulmedizin mir zu dem Zeitpunkt keine Lösung zur Verfügung stellte, fand ich zu Reiki. Ich hatte schon etwas Erfahrung mit energetischen Heilmethoden wie etwa Akkupunktur (1995, "Clinica del Dolor", Teneriffa), Tachyonen-Energie (1996, Advanced Tachyon Technologies durch Christian Opitz) und Homöopathie (1994, Matthias Strehlow, Hamburg) gesammelt, als ich hilfesuchend meine Heilpraktikerin und Reiki-Meisterin fand. Ich befand mich damals gerade im Elend der Entgiftungserscheinungen einer selbst durchgeführten Darmkur nach Gray, die ich überdosiert hatte. (die Gray-Kur an sich ist eine tolle Sache, aber ich denke heute, ich hätte das damals doch lieber unter Aufsicht machen sollen...) Die Hände, die mir aufgelegt wurden, brachten nicht nur eine drastische Linderung der akuten Beschwerden, sie waren auch Vermittler eines Gefühls von innerer Freude und Zuversicht, das ich bis dahin nicht kannte. Etwa einen Monat später ließ ich mich in den ersten Reiki-Grad einweihen. Heute bedeutet diese Einweihung auf der persönlichen Ebene den bisher größten Wendepunkt meines Lebens. In mir war das der Übergang von einem Lebens-Grund-Zustand, der nörgelnd und ängstlich auch mal ein eher Selbstmord-denkendes "Nein" zu meinem Leben sagte hin zu einem grundsätzlichen, großen "Ja" zu meinem Leben. Eine ganze Welt, die mir bis dahin nur in Worten bekannt war, begann, sich mir fühlbar aufzutun. Ich bekam die Gelegenheit, am eigenen Körper zu merken, daß ich mehr bin als "nur" mein wunderbarer Körper. Von der Einweihung kommend stieg ich aus meiner Berliner U-Bahn-Station "Fehrbelliner Platz" aus und konnte es erst garnicht begreifen: von der Rolltreppe aus ging ich ein paar Meter weiter und mein Körper "meldete" mir, daß ich in den Bereich eines Baumes trat! Ich ging mehrmals vor und zurück und jedesmal, wenn ich den Bereich betrat, über dem die Blätter der Platane anfingen, gab es ein Ziehen an einer bestimmten Stelle in meinem Körper. Ich ging vor und zurück und mein Lächeln wurde immer breiter. Ich fühlte tatsächlich diesen Baum, den Bereich dieses Baumes, wenn ich ihn betrat! Der Gedanke, daß alles mit allem zusammenhängt, daß jeder von uns mit jedem von uns im Wesen zusammenhängt und wir alle mit der Erde, daß wir eben nicht allein sind, daß "die Schöpfung" mehr ist, als mir je in meinem Einzel-Bewußtsein klar sein wird, daß wir alle ein Wunder sind, das alles bekam eine fühlbare Wirklichkeit für mich! Vorher hohles Gedankengewäsch bekam einen Sinn durch fühlbare Geborgenheit in meinem eigenen Leben. Ich fühlte einen Fluß in mir, von dem ich weiß, daß er ein Teil von mir ist, aber eigentlich bin ich wahrscheinlich wohl eher ein Teil von ihm. Eine Woche später bekam ich auch die unpäßliche Seite meines Heilgeschehens präsentiert. eine Nacht lang bin ich nocheinmal durch alle Magenschmerzen dieser Welt gegangen (der Höhepunkt der Magen-Leidensgeschichte lag schon dreieinhalb Jahre zurück) und habe die Nacht lang aus allen Öffnungen "alles gegeben". Eine Nacht lang war im heftigsten Sinn „alles im Fluss“. In dieser Nacht habe ich meine Reiki-Meisterin verflucht! Es war eine Reinigung von „Rückständen“ meines Magen-Leidens. nach oben Und dem war auch so. Das nochmalige Auftreten heftiger Beschwerden für kurze Zeit kennt man zum Beispiel bei homöopathischer Behandlung unter dem Begriff "Erstverschlimmerung". wenn die eintritt, weiß man, daß sich an der Ursache des Leidens etwas tut. Reiki hat mir unter anderem so viel mehr Körper-Bewußtheit gegeben, daß ich viel deutlicher und viel früher merke, wenn mir etwas nicht gut tun wird, das ich zu mir nehme. Geblieben von meinen Magenschmerzen ist nur, daß ich jetzt nicht mehr "esse, was auf den Tisch kommt". In die weiteren Reiki-Grade bin ich jeweils im Abstand von etwa einem Jahr eingeweiht worden. (Rückblickend kann ich sagen, daß es für mich sicher richtig war, die Bereiche der Grade zwei und drei "so schnell" zu betreten. Ich hatte dadurch in der Folge sicher auch mehr "Themen" gleichzeitig zu bearbeiten. Allgemein notwendig ist diese Überlagerung nicht. Das offene Ohr meiner Meisterin war für mich eine der wichtigsten Komponenten in meiner Reiki-Entwicklung. Deshalb möchte ich für die Menschen, die ich einweihe ebenso als "energetischer Pate" dasein. Als jemand, der nicht den gleichen, aber vielleicht einen ähnlichen Weg schon gegangen ist.
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