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 Meine Sicht der Welten - und Reiki
Meine Sicht auf Heilung - und Reiki

Meine Sicht auf "Heilung", die mit Reiki erreicht werden kann und meine Sicht auf "die Welt" hängt eng zusammen. Auf dieser Seite lade ich dazu ein, meinen Gedanken über beides zu folgen. Diese Gedanken zu teilen ist natürlich keine Voraussetzung für Reiki-Behandlungen oder Reiki-Einweihungen bei mir.

Welten?

Für mich ist die stoffliche Welt wie ein Bildschirm für einen Computer oder ein Display eines Gerätes. Über diese Schnittstelle wird man über innere, geistige Vorgänge und Zustände informiert. Dabei sind diese geistigen Teile der Welt und des Lebens weit größer als das, was unserem Tagesbewußtsein zugänglich ist.

Die äußere Welt, unser ganzes Leben, ist also nach meiner Ansicht ein Informationsmedium. (Oder: ein "Gespräch mit Gott" Buchtipp: Neale Donald Walsch, "Gespräche mit Gott".)

Nach meiner Auffassung ist die "eigentliche Welt", also die bestimmendere, die wesentlichere Instanz die "innere" Welt, also gerade alles, was unstofflich ist.
Ich glaube, daß unser Leben eine Ganzheit von unstofflicher und stofflicher Welt ist und daß es wechselseitige Beziehungen gibt, glaube aber, daß eher die Welt der "Gedanken" den Körper formt, nicht umgekehrt.

Gedanken können Rückmeldungen und Klarheiten über sich selbst durch die stoffliche Welt erhalten, jedoch sind in meiner Sicht Schöpfungen nicht vom Körper aus auf die geistige Ebene möglich. Nur eine Klärung über die zugrunde liegenden Gedanken ist vom Körper aus sozusagen "detektivisch" möglich. Man kann von körperlichen Phänomenen aus auf die dahinter wirkende gedankliche Kraft schließen.

Geschöpft und verändert wird die Welt auf der geistigen Ebene. Deshalb ist Reiki als "geistige Verbindung zum Urgrund" so wirksam! Die aufliegenden Hände sind Symbole für eine Bitte um Verbindung.

Für mich ist dies mein Inhalt der Bibelworte "Am Anfang war das Wort". Zunächst "spricht" jemand, bevor ein Ding entsteht. (Beispiel aus der Physik: Man hat nachgewiesen, daß kurz vor dem Entstehen eines Kristalls, der sich aus einer gesättigten (Salz-)Lösung bildet, ein Abbild des nachher entstandenen Kristalls in elektromagnetischen Feldern zeigt. In meiner Argumentation hieße das: etwas Unstoffliches bestimmt die Form des Stofflichen.)

Der große Wert der körperlichen Welt besteht in der Informationsübermittlung. Durch die Kristallisierung, die Verdichtung, die Konzentration von gedanklichem Inhalt in stofflicher Form hat "das Wort", der Geist, die Seele die Möglichkeit, Gedanken-Inhalte auszuprobieren. Unser Körper ist also nach meiner Auffassung nicht gleich unserem Kern, er ist für mich ein "Gefährt" für unseren Kern, der "im Körper" dargestellt ist, der aber nicht der Körper selbst ist.

Die stoffliche Welt ist für mich ein "Nach"-weis der zugrunde liegenden Gedanken.

Der Körper, oder die stoffliche Welt, ist also gerade deshalb so wichtig und wunderbar, weil sie die Kontaktstelle zu unserem wirklichen Wesen ist. Wenn uns also bewußt ist, daß alles, was wir in der stofflichen Welt tun Rückwirkung, Informations-Gehalt für die geistige Ebene hat, können wir angemessener, integrierter Handeln.

Dabei scheint es mir wichtig, sich immer vor Augen zu halten, daß wir in unserem Tagesbewußtsein niemals "alle" Informationen zur Verfügung haben werden, die uns eigentlich zueigen sind.

(Beispiel aus dem Körper: Wenn ich bei der Verdauung Säfte wie etwa "Pepsin" ausschütte, so wird eine klare Entscheidung darüber, wann, wieviel davon ausgegeben wird in mir gefällt. "Ich" fälle also diese Entscheidung. Ich weiß aber darüber in meinem Bewußtsein sehr wenig. Der Körper folgt aber einem Plan, einer Absicht, also einem geistigen Phänomen, einem Gedanken, meinem eigenen Gedanken. Über den ich nichts weiß. "Ich" und "meine Entscheidungen" sind demnach also mehr, als das, was mir bewußt ist.)

Unser Bewußtsein ist also ein sehr wichtiger Teil unseres Seins, derjenige, der unsere bewußten Entscheidungen trifft, aber für mich ist er nicht "der entscheidende Teil". Es ist für mich wichtig, immer wieder klar zu bekommen, daß ich keinen allgemeinen Überblick im Tages-Wissen haben kann. Unser Bewußtsein scheint gerade dafür da zu sein, sich auf etwas zu focussieren und kleinschrittige Lösungen für einzelne Probleme zu finden.

Eine gute Möglichkeit, sich dem "größeren Wissen" mehr anzuschließen ist für mich Reiki. "Wissen" ist dabei durchaus auch körperlich gemeint, auf allen Ebenen eben. Reiki ist ein geistiges Phänomen, das durch alle Bereiche des menschlichen Seins wirkt.

Deshalb, weil mein Bewußtsein nur einen Teil des Ganzen bearbeiten kann, halte ich es für sehr wichtig zu wissen, daß es "die Wahrheit" oder "das Richtige" im allgemeinen nicht gibt. Jedenfalls ist "wahr und falsch" immer an den eigenen Standpunkt gebunden.

Für mich ist zum Beispiel die gebräuchliche Ausdrucksweise, etwas Bestimmtes sei allgemein "gesund" oder allgemein "schädlich" im Kern falsch. Es liegt immer an der einzigartigen Situation des Einzelnen, ob zum Beispiel eine bestimmte Nahrung "gesund" oder "ungesund" ist. Reiki für sich ist unspezifisch, führt also bei jedem Menschen zu einer speziellen Wirkung, die nur in genau dieser Situation genau dieses Menschen Sinn macht.

Es ist für mich wichtig, zu wissen, daß es für das eigene Leben notwendig ist, einen Standpunkt einzunehmen und der sich daraus ergebenden Wahrheit und Richtung zu folgen. Gleichzeitig ist es mindestens ebenso wichtig, sich immer vor Augen zu halten, daß alle Wahrheiten "Arbeitshypothesen" sind, die sich ändern lassen müssen, wenn man Erfahrungen macht, die nicht in das bisher bestehende System der eigenen Wahrheiten passen. Dabei scheint es mir am besten, die Erfahrungen anderer Menschen und die Ergebnisse von Wissenschaft als wichtige Hinweise wahrzunehmen, etwas für sich auszuprobieren, um die eigene Wahrheit zu ergänzen.

In anderen Worten: Es ist wichtig, zu versuchen, die eigene Welt immer mehr zu verstehen. Genauso wichtig ist es, zu wissen, daß das niemals zu einem Endpunkt führen wird. Es ist förderlich, damit zu rechnen, daß "Wahrheiten", die lange ihren guten Dienst für uns als Handlungsgrundlage getan haben, sich ständig durch neue Erfahrungen ändern können.

Die tatsächliche Existenz von geistigen Dingen wurde erst nach meiner ersten Reiki-Einweihung zu meiner eigenen Wahrheit. Durch die Wahrnehmung von "Energien" und "Fluß" in mir wendete sich mein eigenes Lebensbarometer ganz sanft von "Schlechtwetter: das Leben hat keinen Sinn" hin zu "Schönwetter: das Leben hat Sinn!".

Die Welt, das eigene Leben als ein glückliches Wunder zu erfahren, habe ich durch Reiki gelernt. Es so zu betrachten und es dennoch zu hinterfragen und beschreiben zu wollen, schließt sich nicht aus. Für mich ist es auch so: je mehr Zusammenhänge ich verstehen darf, desto wunderbarer wird das Ganze für mich, das ich eigentlich nicht verstehe.

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Heilung?

(Wichtig: Reiki ersetzt keinen Arztbesuch, bei einer Reiki-Behandlung werden keine Diagnosen gestellt. Es wird von mir kein Heilversprechen im Sinne der Gesetze für Ärzte und Heilpraktiker gegeben.)

Wie oben beschrieben, glaube ich daran, daß unser Leben als Menschen in sich einen tieferen Sinn hat, der kaum auf der stofflichen Ebene zu finden ist.

Die Welt der "Gesundheit" ist nur ein Teil, aber ein wichtiger Teil in unserem Leben.

Ich vermute, daß alles das, was unser ganzes Leben ist, untrennbar miteinander verbunden ist. Solche Begriffe wie "mein Körper", "meine Seele", "mein Geist" können demnach also nicht WIRKLICH voneinander getrennt betrachtet werden.

Falls es so ist, wie ich im Moment vermute, daß der Sinn unseres Leben darin besteht, daß wir Erfahrungen machen, die uns als scheinbar getrennt lebende Wesen immer mehr ergänzen, daß wir "Weiterkommen" in unserem Lernen über uns selbst, dann könnte "Integration von Gegensätzlichem" ein Wert sein. (In diesem Sinne verstehe zum Beispiel die biblische Aufforderung, seine Feinde zu lieben. Zu begreifen, daß das, was mir scheinbar entgegensteht ein Teil von mir sein kann, mit dem ich in Frieden leben kann.)

Dann wäre Heilung der Prozess des "immer-Ganzer-werdens". Leben würde auf den Auftrag hinauslaufen: werde heiler!

Ich glaube, daß die Dinge und Erlebnisse, die uns im Leben als schwierig, schmerzhaft und gegensätzlich vorkommen sich damit in die Schlange dessen reihen, was verstanden und integriert werden will.

Der Prozess, der zu ihrer Integration führt, kann als Heilung beschrieben werden.

Auf der Ebene der körperlichen Gesundheit würde in dieser Sicht der Welt es nicht genügen, einen Schmerz, ein Symptom "weg haben" zu wollen, sondern im Gegenteil, man würde den im Moment größten Schmerz als die nächste zu meisternde Hürde ansehen. Dabei wüßte man vorher, daß man wächst, wenn man diese Hürde genommen hat, daß man durch dieses Problem, durch seine Lösung, als Mensch in der eigenen Entwicklung wächst. Daß man dadurch "heiler" wird.

Die Heilung eines körperlichen Schmerzes ist also sehr wünschenswert und es ist gut, nach Heilmethoden zu suchen. Das Abklingen des Schmerzes dient dann als Hinweis darauf, daß man den richtigen Lernschritt absolviert hat.

Man kann dagegen ein körperliches Symptom auch als ein "nur" körperliches Phänomen ansehen, das eliminiert werden muß, damit man in Ruhe so bleiben kann, wie man war.

Diese Sicht würde ich mit einem Piloten vergleichen, dessen Warnlampen anzeigen, daß z.B. die Tanks des Flugzeugs leer sind und er sich aber nur damit beschäftigt, den elektrischen Draht zur Warnlampe zu kappen, damit er seine Ruhe hat. Dieses Verhalten kann beim Piloten nur zum Absturz führen.

Es ist also gut, zu wissen, ob man mit einer bestimmten Vorgehensweise "nur" vorübergehend seine Ruhe hat oder ob man wirklich geheilt ist.

Wenn die Brisanz eines Schmerzes so groß ist, daß man sich vor lauter Schmerz nicht mehr auf die Suche nach wirklichen Lösungen machen kann, dann finde ich es sehr sinnvoll, Schmerzen oder Symptome "abzuschalten" mit Methoden, die nur vorübergehend "heilen".

Zu erkennen, daß ein abgeschaltetes Symptom noch nicht die Heilung bedeuten muß, ist nach meiner Meinung sehr wichtig. Einen Schmerz, der immer wieder mit einer Schmerztablette bekämpft wird, betrachte ich nicht als geheilt durch die Tablette.

Wirliche Heilung erkennt man daran, daß "die Behandlung" nicht nochmal erforderlich ist.

 

 

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